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Letzte Etappe

Nach dem Ende des Barcamps verbrachte ich noch einen gemütlichen Abend bei meinem Sohn und meiner Schwiegertochter. Natürlich hatte sie gekocht, obwohl sie beruflich sehr gestresst ist. (Hilft nicht, wenn ich sage, dass sie nicht so einen Aufwand betreiben soll)

Noch völlig geflashed und aufgekratzt einerseits und müde und mit Halsschmerzen andererseits, saß ich am Mittwoch, den 30. November, im IC nach Hamburg.

Diesmal hatte ich den Großraumwagen fast für mich allein, so dass ich die Diskussion des Schaffners (heißt das nicht korrekt „Zugbegleiter“?) mit einem Fahrgast sehr deutlich mitbekam.

Dieser ältere Mann war in Bonn eingestiegen und hatte keine Fahrkarte. Er wollte beim Schaffner eine kaufen und sollte dafür 27€ bezahlen.

7 € kostet eine Fahrt nach Köln, wusste der Fahrgast, mehr Geld habe er nicht.

Richtig, bestätigte der Schaffner, aber nur im Regionalverkehr und nur,  wenn das Ticket vor Antritt der Fahrt gekauft wird. Ob er seinen Personalausweis dabei habe?

Nein.

Das Ticket kostet 27 €. Entweder bezahlen oder Ausweis geben.

Habe nicht so viel Geld.

Dann geben Sie mir Ihren Ausweis.

Habe ich nicht dabei.

Die Diskussion drehte sich noch einige Zeit im Kreis, bis der Mann schließlich doch bezahlte. Von der Polizei in Empfang genommen zu werden, wollte er wohl doch nicht riskieren.

Zum Vergleich: Ich fuhr von Bonn bis Hamburg für 19 € und löste in Hamburg ein Ticket für den Regionalverkehr für 5,10 €.

 

Socken strickend versuchte ich, meine Gedanken zu sortieren und die vergangene Woche Revue passieren zu lassen. Die Socke wurde fertig, mit dem Sortieren haperte es …

Letzte Etappe geschafft, wieder zu Hause.

Als ich abends die heimische Küche betrat, fiel mir sofort diese ordentlich aufgereihte Flaschensammlung auf. Hat nicht alle er geköpft, beteuerte der Gatte glaubhaft…


6 Kommentare 12.12.16 23:02, kommentieren

Barcamp Soziale Arbeit 2016

Am 28. und 29. November durfte ich am Barcamp Soziale Arbeit in Bonn teilnehmen. Für mich war es sehr verlockend, als ich davon auf Facebook las, denn mein Sohn und sein Partner gehörten zu den Organisatoren und es befasste sich mit dem Themenbereich, in dem meine Tochter arbeitet. Nicht nur zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, sondern auch Anlass, wieder mal das ruhige, traute Heim zu verlassen, Neues zu erleben und vielleicht sogar neue Impulse zu bekommen.


Alle (außer meinem Sohn) fragten mich im Vorfeld erstaunt:

Was ist ein Barcamp?

Daher zitiere ich die Erläuterung des Veranstalters bonn.camp

Ein Barcamp, auch Unkonferenz genannt, ist ein offenes Format für Workshops oder Tagungen, bei der die Teilnehmenden am Anfang des Tages selbst bestimmen, was die Inhalte des Tages sein werden. Barcamps sollen eine spontane und unkomplizierte Zusammenkunft von Menschen sein, die sich zu Themen austauschen und diskutieren wollen.

Erfunden wurde das Format der Barcamps in den USA, im Silicon Valley, was dazu führte, dass die Themen ursprünglich sehr technisch orientiert waren und als „Nerd-Veranstaltung“ bewertet wurden. Das hat sich in den letzten Jahren zunehmend verändert. Barcamps gibt es heute zu einer Vielzahl von Themen, zum Beispiel Tourismus, Medizin, Kultur oder auch Handarbeit.


Wie läuft das ab?

So:

Montag, 28.11.2016, 12:45 Uhr

Überpünktlich stehe ich mit meinem Köfferchen im Eingangsbereich des Gustav-Stresemann-Instituts und werde umgehend von einem der Organisatoren begrüßt. Ich darf mich in die Teilnehmerliste eintragen und erhalte mein Namensschild. Der junge, aufmerksame Mann schnappt sich sogar meinen Koffer und bringt mich zum Konferenzraum, in dem die Begrüßung stattfinden wird. „So, Mama, nun guck dich ein bisschen um; dort gibt es Getränke und Snacks“, sprach’s und kümmert sich um weitere Neuankömmlinge.


Um 13:30Uhr begrüßen die Veranstalter (Caritas, vertreten durch Sabine Depew) und Organisatoren die Teilnehmer und eröffnen das Barcamp mit der obligatorischen Vorstellungsrunde.

Jetzt wird es für mich spannend: Die Sessionplanung soll erfolgen.

Tatsächlich stehen Teilnehmer auf, schnappen sich Post-its und schreiben Schlagwörter drauf. Dann erläutern sie, worüber sie sprechen möchten, und die Runde wird gebeten, per Handzeichen mitzuteilen, wer Interesse daran hat.

Ruckzuck steht der Plan:


Tja, und nun beginnt die Qual der Wahl. In jedem Slot habe ich fünf Themen zur Auswahl. Was ist am interessantesten? Was verpasse dafür aber? Wenn eine Session doch nicht hält was sie (mir persönlich) verspricht, kann ich jederzeit wechseln. Ein kleiner Vorab-Trost.


Ich entscheide mich für „Kinder digital“ und bin richtig. Denn auch für eine Mehrfachoma stellt sich immer wieder die Frage, wo und in welchem Umfang Kinder digital unterwegs sein können. Was muss ich bedenken? Wie finde ich kindertaugliche Angebote? Wie kann ich fördern/gegensteuern?

In dieser Session fühle ich mich „sauwohl“, habe keinerlei Hemmungen mitzureden und habe wirklich das Gefühl des strapazierten Begriffs „Begegnung auf Augenhöhe“.



Kurzes Durchpusten, Abwägen was ich nun hören möchte. Wieder eine schwere Entscheidung, aber, welch eine Freude, mein Sohn interessiert sich auch dafür: „Machen uns Plattformen platt?“

Hier geht es um die Frage, ob die Caritas mit teilweise behäbigen Strukturen und Entscheidungswegen in der Lage sein kann, den einfach zu handhabenden Plattformen standzuhalten. Caritas stehe schließlich für Qualität, Individualität, Beratung, während die schnelle und günstige (billige) Verfügbarkeit  für viele eventuell wichtiger sein könnte.

Auch ein sehr spannendes Thema, bei dem ich aber lieber den Mund halte.

Meine letzte Session für diesen Tag: „Autismus"

Der Referent Aleksander Knauerhase ist Autist und stellt sehr eindringlich und anschaulich die Vorgehensweise und Abarbeitung der Informationen dar.Ich kann nur staunen: Eigentlich bin ich Autist. Wenn es aber darum geht, Nutzen daraus zu ziehen, stehe ich doof da…


Um 18:00 Uhr treffen wir uns im Foyer, von da aus geht es zu einer Führung durch das Regierungsviertel Bonns.

Die kühle Abendluft, die Bewegung und vor allem die unterhaltsamen, anekdotenreichen Erklärungen unseres Guides lassen auch dies zu einem Erlebnis werden.

Anschließend treffen wir uns noch alle bei einem Italiener „umme Ecke“ zum Abendessen.


Dienstag, 29. 11.2016, 10:00 Uhr

Die Sessionplanung für den heutigen Tag steht an. 4 Sessionslots sind für diesen Tag vorgesehen, und für mich kaum zu glauben, dass es noch so viele Themen gibt, dass er Plan voll wird. Als allerdings nur noch zwei Plätze frei sind und noch immer niemand etwas über Ehrenämter und Freiwilligendienste erzählen/diskutieren möchte, stürme ich nach vorne und frage, ob sich ein paar Leute mit mir darüber unterhalten möchten.


Die Session „Psychologie des Bösen“ zieht mich in seinen Bann. So deutlich vor Augen geführt zu bekommen wie systematisch „ganz normale Menschen“ zu „bösen Menschen“ manipuliert werden können, ist schockierend und hatte ich mir noch nie bewusst gemacht. Schwere Kost…


Unter der zweiten Session kann ich mir nicht wirklich was vorstellen, aber eine Teilnehmerin schwärmt mir bei einer Tasse Kaffee vor wie klasse Christian sei. Also gehe ich mal in den Raum Köln und lasse mich von Christian beeindrucken. „Digitale Kommunikation als Veränderungsimpuls für Träger“ nennt er seine Session, und ich bin richtig hingerissen, als er aus seiner Tätigkeit erzählt von eigentlich ganz einfachen Lösungen, die im Vorfeld jedoch große Befürchtungen ausgelöst hatten: Eine Lawine von Mehrarbeit für das Personal, Datenschutz, Persönlichkeitsschutz, Undurchschaubarkeit usw.

Viel zu kurz ist so eine Session!


Mittagspause. Wir essen gemeinsam im Restaurant des Instituts. Lecker!


Um 14:00 Uhr geht es mit der Session „Wie ich digital helfen wollte und niemand es verstand“ weiter. Die Referentin kann nicht persönlich anwesend sein und wird per Skype zugeschaltet.
Keine neue Art der Kommunikation per se, wohl aber zu ungewöhnlich, wenn jemand der helfen will, nur digital zur Verfügung stehen kann. So jedenfalls die Vermutung, denn Annette wollte digital helfen als die Flüchtlingswelle im letzten Jahr einen Höhepunkt erreicht hatte – und keiner wollte ihre Hilfe.


Jetzt steht eigentlich „meine“ Session auf dem Plan, aber leider kommt keiner. Deshalb gebe ich mir „Subsidari-was?“

Subsidari…. heißt ausgeschrieben …. Subsidiaritätsprinzip
Johannes stellt diese Frage und möchte gerne darüber diskutieren.
Was dieses Prinzip bedeutet, möchte ich auch gerne wissen und lasse mich aufklären:

Der Begriff der Subsidiarität entstammt der katholischen Soziallehre. Er steht für ein gesellschaftliches Prinzip, das auf Selbstbestimmung, Selbstverantwortung und Entfaltung individueller Fähigkeiten abstellt.

Hiernach sollen staatliche Institutionen nur dort eingreifen, wo die Möglichkeiten des Einzelnen oder einer kleinen Gruppe (Gemeinde, Familie) nicht ausreichen, die Aufgaben der Daseinsgestaltung zu lösen. Zudem soll dort, wo ein staatlicher Eingriff nötig ist, der Hilfe zur Selbsthilfe Vorrang vor unmittelbarer Aufgabenübernahme durch den Staat gegeben werden.

Wie dies in anderen Ländern geregelt ist, war für Skandinavien z.B. schnell geklärt; wie die Versorgung in südlichen Ländern geregelt ist, ist eher unklar. Wenn die Familie die sozialen Bedürfnisse nicht befriedigen kann, sieht es düster aus. Staatliche Hilfe ist sehr dürftig.

Welchen Vorteil das in Deutschland angewandte Subsidiaritätsprinzip hat, hat sich in der Flüchtlingskrise letztes Jahr gezeigt. Den Dschungel von Calais hätte es in Deutschland nicht gegeben.

Das ist jetzt nochmal schwere Kost zum Abschluss. Bin müde.


Um 16:00Uhr treffen sich nochmal alle (verbliebenen) Teilnehmer, die Veranstalter bedanken sich und bitten um Feedback.



Mein Fazit

Vom ersten Moment an fühlte ich mich wohl in dieser Runde, obwohl ich eindeutig aus dem Rahmen fiel: Ich bin weder digital noch sozial arbeitend. Ich bin überhaupt nicht mehr arbeitend, und ich war der einzige Silberkopf. Ich habe einen sehr deutlichen bayerischen Akzent und ich komme aus Buxtehude.

Trotzdem gehörte ich ganz selbstverständlich „dazu“.

Falls ich wieder Gelegenheit haben sollte, an einem Barcamp teilzunehmen, werde ich mich jedoch digital aufrüsten müssen. Mit meinem Galaxy S3 kann ich keinen Blumentopf gewinnen. Und mein Notizbuch lasse ich auch daheim und mache meine Aufzeichnungen digital.

Danke an alle, denen ich an diesen Tagen begegnen durfte!

Und danke an Johannes und Sascha



Informative und ausführliche Beiträge sind unter folgenden Links nachzulesen:

Alle Infos auf einen Blick
Das Barcamp "Soziale Arbeit 2016"



1 Kommentar 9.12.16 23:46, kommentieren

Rundreise

Vom 23. bis 30. November war ich wieder mal auf Reisen. Diesmal fuhr ich nicht nur von Zuhause nach X und wieder zurück, sondern von X nach Y und dann nach Hause.
X = meine Tochter, Y = mein Sohn

Zuerst also nach Franken.

Mein süßer Enkel hat ja schon die ganze Zeit gefragt „Oma tommt wieder?“ Worauf meine Tochter immer geantwortet hat  „Ja, Oma kommt wieder.“ Tatsächlich hat er mich sofort angestrahlt und wollte auf meinen Arm. Da ging das Omaherz natürlich auf.

Der kleine Mann geht seit nun schon drei Monaten in den Kindergarten, während seine Eltern Geld verdienen und am Hof werkeln. Vielleicht wird das Haus ja mal bewohnbar.

Während der Tage, die ich dort war, durfte ich ihn zum Kindergarten bringen und mittags abholen. Normalerweise isst er dort, schläft mittags und wird gegen 15 Uhr abgeholt. Hach, es war schön mit dem kleinen Mann, seufz.



Am Sonntag, den 27. November wollte ich nach Bonn weiterfahren, hatte am Samstag mein Lidl-Ticket freigeschaltet und Sohn und Schwiegertochter in Schwiegermutteralarm versetzt (Wohnung putzen, Essen kochen). Leider erwischte mich am Samstagabend dann der Norovirus, so dass ich die Nacht auf und vor der Toilette verbrachte. Sonntags war ich noch dermaßen schwach und  außer Gefecht, dass ich umdisponieren musste.

So brachte mich meine Tochter am Montagmorgen zum Bahnhof bevor sie zur Arbeit fuhr.

Von meinem Enkel verabschiedete ich mich schnell und betont munter – wollte ja nicht am frühen Morgen schon heulen müssen.

Ich fühlte mich wieder ganz gut, hatte im Zug sogar Appetit auf meine Breze und kam glücklicherweise auch pünktlich in Bonn an. Dank der ausführlichen Wegbeschreibung, die ich vorab von der Caritas per Post erhalten hatte, fand ich auch ohne Probleme den Veranstaltungsort für das Barcamp Soziale Arbeit.


Diese Veranstaltung war ja der Anlass für meine Reise nach Bonn. Darüber aber mehr in einem extra Beitrag.

2 Kommentare 6.12.16 21:09, kommentieren

Das ist nett

Der große Enkel ist hier.
Als wir am Nachmittag spazieren waren, verkündete er ganz wichtig und inbrünstig:

Wenn ich zur Schule gehe und wenn du noch älter bist, kann ich dir Brötchen kaufen und in deine Wohnung bringen. Du kannst dann nämlich nicht mehr Treppen steigen.

Ich: Echt jetzt? Du würdest mir Brötchen bringen?

Jaaa! Das ist nett von mir!

Zwei Stunden später lag der zukünftig nette Junge leider plötzlich mit über 40° Fieber auf dem Sofa. Glücklicherweise bin ich noch fit genug, um ihn wieder aufzupäppeln

1 Kommentar 18.11.16 22:15, kommentieren

Barcamp

Heute erhielt ich die E-Mail mit der Bestätigung meiner Anmeldung zu einem Barcamp Ich freue mich wie Bolle und bin sehr gespannt und neugierig.

Herzlichen Dank für Ihre Anmeldung. Wir haben für Sie einen Platz in unserem Barcamp Soziale Arbeit am 28.-29.11.2016 in Bonn verbindlich gebucht.

Eine schriftliche Zusage mit Wegbeschreibung sowie die Rechnung erhalten Sie in den nächsten Tagen auf dem Postweg. Eine kostenfreie Abmeldung ist bis 5 Wochen vor Seminarbeginn möglich. Bei Abmeldungen, die später eingehen, erheben wir die volle Teilnahmegebühr. Sie haben jedoch die kostenfreie Möglichkeit, uns eine Ersatzperson zu benennen. Erstattungen für nicht vollständig abgenommene Leistungen können nicht erfolgen. Sollten Sie an der Teilnahme verhindert sein, bitten wir Sie um rasche Nachricht, damit ein Teilnehmender der Warteliste berücksichtigt werden kann.

Das klingt jetzt wieder gar nicht so modern wie das Format Barcamp vermuten lässt. Die Rechnung auf dem Postweg – heutzutage doch sowieso nicht mehr üblich, außer wenn das Auto in der Werkstatt war. Kostenfreie Abmeldung bis 5 Wochen vor Beginn ist ja auch nicht wirklich möglich, wenn 2 Wochen vorher die Bestätigung der Anmeldung kommt. Trotzdem, ich bin jetzt schon total aufgeregt.

4 Kommentare 17.11.16 22:10, kommentieren

Der erste Schnee...

... ist heute Nacht gefallen und den ganzen Tag liegen geblieben.

Ob sich unser kleiner Elch nun wieder heimisch fühlt?


1 Kommentar 8.11.16 22:17, kommentieren

Tanzbär spielen

Heute habe ich wieder mal ein bisschen in den alten Tagebüchern geschmökert, von denen ich hier schon mal berichtet habe.

Damals war ich noch jung, 33 Jahre jung, und damals aß ich auch schon gerne Schokolade. Wenn ich heute aber bei 1,76 Größe 82 kg wiegen würde, wäre ich ziemlich stolz auf mich





6.11.16 18:37, kommentieren

Doch nochmal Herbst

Leider muss ich meine großspurige Ankündigung korrigieren und doch nochmal Herbstbilder zeigen

Die Sonne schien heute Morgen und ließ das Wäldchen so schön strahlen, dass ich es einfach fotografieren musste!



Lange werden die letzten Weinblätter bestimmt nicht mehr an den Reben hängen, dachte ich mir am Morgen noch....



... und Recht hatte ich (natürlich!). Am Nachmittag waren die letzten abgeschüttelt und der Gehsteig gekehrt. Ich kenne doch den Hausbesitzer


1 Kommentar 3.11.16 23:08, kommentieren

Nochmal Herbst

Diese beiden Bilder noch, dann ist Schluss mit Herbst. Versprochen





Nebenbei angemerkt: Im Moment bin ich extrem stolz, dass ich das Headerbild endlich mal (zum erstenmal) richtig hinbekommen habe.
Es ist der Ausblick, den ich vom Dachfenster aus genießen darf, wenn ich in Franken im Aischtal bin.

2 Kommentare 31.10.16 23:11, kommentieren

Saisonende Wohnmobil

Wir sind am Donnerstag per Bahn nach Freiburg gefahren, um das Womo zu holen. Wir hatten den Zug genommen, der kurz vor Feierabend der Werkstatt da sein sollte. Abholen sei kein Problem, wurde uns gesagt, wir sollten kurz vorher nochmal anrufen. Nur hatte unser Zug gut eine Stunde Verspätung, so dass keiner bereit war, wegen uns Überstunden zu machen. Also Taxi...

Unser Womo stand auf dem Hof - samt niegelnagelneuem Motor. Den Zweitschlüssel hatte ich in meiner Handtasche, so dass wir es entern und darin übernachten konnten.

Am Freitag wurde es uns übergeben (nachdem wir bezahlt hatten, natürlich) und dann konnten wir uns auf den Heimweg machen. Hat alles prima geklappt, wenn auch mit Staus und Gedrängel.

Dieser blitzeblank polierte Tankwagen ist mir aufgefallen, zumal ich dann unser Wohnmobil erkannte.





Heute hab ich es geputzt, morgen kommt es zum Bauern in die Scheune.

Insgesamt war es eine verkorkste Saison, die mit der sehr hohen Rechnung für den Motor endete. Ich glaube, ich möchte keinen Wohnmobilurlaub mehr ....

Unser Humpelsenior hat sich wacker gehalten, war im ICE extrem brav und lag uns die ganze Zeit zu Füßen. Uff, bin froh, dass dieses Kapitel abgeschlossen ist.

30.10.16 22:20, kommentieren

Der Herbst, der Herbst ...

... der Herbst ist da.

Ja, ich weiß, ich verkünde jetzt keine Weisheit. Immer wenn unser Apfeltag ist, ist auch schon Herbst

Heute dachte ich endlich wieder mal daran, mein Handy mitzunehmen, so dass ich ein paar Bilder knipsen konnte.



Die Sonnenblumen sehen gar zu traurig aus, aber sie dürfen stehen bleiben und den Vögeln Futter spendieren.



Vor einigen Wochen sahen sie noch so aus:



Ein Grabgesteck haben wir auch schon besorgt.



Wenn ich früh am Morgen diese Pflanzen gesehen hätte, hätte ich wohl im ersten Moment an Schnee gedacht



Nur das Vogelhäuschen im Garten des Kindergartens leuchtet in den Regenbogenfarben. Ist ja auch der Regenbogenkindergarten




23.10.16 21:09, kommentieren

Apfeltag

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im Oktober veranstaltet der Dorferneuerungsverein unseres Dorfes den Apfeltag.
Es gibt selbstgepressten Apfelsaft, Apfelkuchen und andere  Apfelprodukte, aber auch viele interessante und verlockende Stände. Jedes Jahr ein wundervoller Bummel....



















13.10.16 23:39, kommentieren