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Ende einer Urlaubsfahrt

Puh, bei uns war richtig viel los in den letzten Wochen.
Und weil das Wetter Ende September noch so richtig herrlich war, entschlossen wir uns, das Wohnmobil nochmal zu packen, um am Mittelmeer die Sonnenbräune aufzufrischen.

Am 21. September, einem Freitag, starteten wir bei wie gesagt, tollem Wetter. Dabei kam meine kürzlich erstandene Sonnenbrille in Einsatz. Es ist nämlich keine normale Sonnenbrille und schon gar keine mit Gläsern in meiner Sehstärke, sondern eine Überziehbrille. Ich trage also zwei Brillen, wenn ich nicht von der Sonne geblendet werden möchte. Danke an Roswitha für diesen Tipp!



In Werne an der Lippe, nicht weit vom Kamener Kreuz, fuhren wir unseren ersten Übernachtungsplatz an. Die meisten Geschäfte in der wirklich schönen Altstadt hatten schon geschlossen und es war richtig beschaulich hier zu bummeln.



Am nächsten Morgen war es nicht mehr beschaulich, sondern lebhaft, munter, vergnüglich hier zu bummeln.



Am Samstagvormittag mussten wir nochmal los, weil ich den Zweitschlüssel für unser Wohnmobil zuhause vergessen hatte. Wenigstens für die Wohnkabine braucht jeder einen Schlüssel, und so suchten wir den Schlüsseldienst dort auf.

Dann fuhren wir auf die A5 Richtung Karlsruhe. Ziel für heute war Auggen, ganz in der Nähe von Freiburg im Breisgau und ganz in der Nähe der französischen Grenze. Es war viel, viel Verkehr auf der Autobahn, anstrengend zu fahren, immer wieder Staus und stockender Verkehr. Fast hatten wir es geschafft, als wir ein seltsames Klappern aus dem Motorraum nicht mehr ignorieren konnten. Um es kurz zu sagen: Der ADAC schleppte uns zur nächsten Station.



Da verbrachten wir den Sonntag. Am Montag wurde der Motor unter die Lupe genommen, leider ohne Ergebnis. Wir wurden also zu einer Fachwerkstatt verfrachtet.



Nun hieß es wieder geduldig sein, doch bald kam unser Womo auf die Hebebühne und wurde untersucht. Zum Glück hatte ich mein Strickzeug dabei und konnte mich ablenken, während mein Mann die Mechaniker beobachtete.





Nach zwei Tagen stand endlich die Diagnose fest: Lagerschaden am Motor, Totalschaden, es muss der komplette Motor ausgetauscht werden.
Die Werkstattbelegschaft war richtig, richtig rührend um uns bemüht. Wir konnten die ganzen Tage in unserem Womo wohnen, wir bekamen Strom und Wasser und konnten uns auf dem ganzen Gelände wie zu Hause fühlen. Obwohl unser Häuschen ja inzwischen nur noch ein Wrack war, und die Umgebung nicht gerade idyllisch war.





Vom ADAC bekamen wir einen Mietwagen gestellt, mit dem wir tagsüber ein wenig in der Gegend rumfuhren, und als geklärt war, dass wir die Reparatur in Freiburg durchführen lassen und das Fahrzeug in etwa zwei Wochen abholen werden, fuhren wir mit dem Mietwagen zurück nach Norden.

Ein Glück, dass wir noch in Deutschland waren, und vor allem ein Segen, dass es die Gelben Engel gibt. Für uns waren es tatsächlich Engel.

3.10.16 22:53

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